
Exil in Afrika
Hier geht es um einen autobiographischen Roman der deutschen Schriftstellerin (* 19. September 1932; † 25. April 2014). Den Inhalt des Buches werde ich einfach aus ihrer Biographie zitieren:
Im Jahr 1938 floh Zweigs jüdische Familie angesichts der nationalsozialistischen Verfolgung nach Kenia, wo sie ihre Kindheit auf einer Farm verbrachte und das Land für sich entdeckte. Später besuchte sie eine englische Internatsschule in der damaligen britischen Kolonie. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte die Familie 1947 nach Deutschland zurück.
Mit anderen Worten die Autorin beschreibt hier das Leben ihrer Familie in Afrika während des Exils.
Es ist daher verständlich, dass es mit einer Frust der Vertriebenen, aber auch gleichzeitig mit einer Sehnsucht nach der Heimat - Deutschland erfüllt ist. Denn auch in Afrika waren die Deutschen/Juden nicht besonders willkommen, sondern nur Flüchtlinge...
Es ist eine durchaus interessante Geschichte, die das Leben dieser ethnischen Gruppe aus einer anderen Sicht beleuchtet. Der Sprachstil ist dabei leicht verständlich, aber ziemlich trocken und die Schilderung beschreibt zwar die Emotionen der Familie, bleibt aber bis zum Ende auch eher sachlich. Es ist aber immerhin völlig in Ordnung.


























