Draußen auf dem Feld stehen die neuen Häuser, abseits der erschütterten Orte, oft nur einstöckig, Hauptsache, nicht zu viel fällt einem aufs Haupt, falls es noch einmal … – wie in jenem Jahr, dem Erdbebenjahr 1976. Jetzt liegt es ein halbes Leben zurück oder mehr, aber die Schrift, mit der es sich in aller Gedächtnis eingeschrieben hat, ist nicht verblasst, sie wird immer wieder neu gekerbt vom Wiedererinnern, vom Reden über all die Wos und Wies, vom Schutzsuchen und Ängsten und Horchen auf weiteres Grollen, in Garagen, im Freien, an den Familienfiat gepresst, unter Trümmern, zwischen Toten, mit einer Katze im Arm.